Kunsthandel Hagemeier
Klassische Moderne und deutscher Expressionismus

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Der Kunsthandel Hagemeier

Im Jahre 1980 gründete Achim Hagemeier in Frankfurt am Main die Galerie Hagemeier.

In den 80-er Jahren konzentrierte sich das Ausstellung - und Galerieprogramm auf die Künstler des 19. Jahrhunderts, speziell der Münchner und Düsseldorfer Schule sowie der Kronberger Malerkolonie.

Parallel dazu fanden aber bereits seit 1985 Einzelausstellungen mit Künstlern des deutschen Expressionismus statt.

Erwähnt sei hierbei vor allem die Josef Scharl Ausstellung des Jahres 1987, in der eine ganze Sammlung hochwertiger Bilder des Künstlers gezeigt werden konnte.

Der Erfolg dieser Präsentation spiegelte sich - neben zahlreichen Verkäufen an Privatpersonen und Institutionen – im Verkauf von vier Werken Josef Scharls an die Kunsthalle Emden, Stiftung Henri Nannen, sowie eines Hauptwerkes an das Folkwang Museum in Essen wieder.

Seit dem Jahre 1990 lag das thematische Hauptaugenmerk auf den Malern des deutschen Expressionismus mit seinen Haupt - und Nebenwegen.

Im ständigen Programm sind seitdem - neben vielen anderen - Künstler wie:

Otto Dix, Lyonel Feininger, George Grosz, Ivo Hauptmann, Erich Heckel, Carl Hofer, Ida Kerkovius, Christian Rohlfs, Josef Scharl, Karl Schmidt-Rottluff und Werner Scholz.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den so genannten Italiendeutschen Künstlern Eduard Bargheer, Werner Gilles, Karl - Heinz Krause, Max Peiffer Watenphul und Heinrich Steiner.

Ergänzt wird dieses Programm durch herausragende Originalgraphik bedeutender Künstler wie: Alexander Calder, Eduardo Chillida, Marino Marini und Joan Miró.

Einzel - oder thematisierte Ausstellungen, zu denen jeweils ein Katalog erscheint, finden mehrmals im Jahr statt. Erwähnt seien hier auszugsweise Hans Feibusch (1987), Karl Schmidt-Rottluff (1992), Josef Scharl zum 100. Geburtstag (1996), Das Licht des Südens (1997), Heinrich Steiner (2000), Eduardo Chillida (2003) und Eduard Bargheer (2005).

Im Jahre 1991 begann die Galerie Hagemeier auf den großen Kunstmessen in Düsseldorf, Köln, Hannover, München und Zürich auszustellen.

Da auf die sehr erfolgreichen Messebeteiligungen, die zum wichtigsten Aspekt der geschäftlichen und kunsthändlerischen Aktivitäten wurden, nicht verzichtet werden kann, und diese immer weiter ausgebaut werden, wurde die Galerietätigkeit mit offenem Ladengeschäft im Jahre 2004 beendet, um sich ausschließlich auf die Messen zu konzentrieren.

Seither firmiert die Galerie Hagemeier unter Kunsthandel Hagemeier.

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